Aktuelles und Bekanntmachungen

Städtische Informationen zur aktuellen Situation (Stand: 13.10.2020)


Corona-Pandemie
Prävention- und Eskalationskonzept im Main-Taunus-Kreis


Dem Main-Taunus-Kreis wurde durch den gemeinsamen Erlass des Hessischen Ministers des Inneren und für Sport sowie des Hessischen Ministers für Soziales aufgetragen, Maßnahmen abhängig von der Neuinfektion pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb der vergangenen 7 Tage durchzuführen.

Die gesundheitsamtlich ermittelte Zahl der Neuinfektionen im hier maßgeblichen Referenzeitraum von sieben Tagen im Kreisgebiet beläuft sich nach Stand vom 12.10.2020 auf 54 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern (7-Tages Inzidenz), so dass der Main-Taunus-Kreis nun der Stufe 4 (rot) des Eskalationskonzeptes zugeordnet ist.

Daher wurde eine Allgemeinverfügung erlassen, die nun folgende Maßnahmen für den Main-Taunus-Kreis vorsieht:
  1. Private Zusammenkünfte in öffentlichen oder angemieteten Räumen (zum Beispiel Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Konfirmationen etc.) werden innerhalb geschlossener Räume auf maximal 25 Personen und außerhalb geschlossener Räume auf maximal 100 Personen beschränkt.
  2. Es gilt die Empfehlung bei privaten Treffen/Feiern in nicht öffentlichen Räumen die Anzahl von 10 Personen nicht zu überschreiten.
  3. Die Teilnahme an Veranstaltungen wie Theater, Opern, Konzerte, Kinos und ähnliche Angebote wird auf maximal 100 Personen beschränkt.
  4. Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur alleine, in Gruppen von höchstens fünf Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haus-standes gestattet. Diese Regelung gilt auch bei Besuchen von Restaurants, Cafés und Bars.
  5. In Gaststätten und Übernachtungsbetrieben nach § 4 der Corona-Kontakt und Betriebsbeschränkungsverordnung haben Gäste beim Betreten und Verlassen der Lokalität in den Gängen und beim Aufsuchen von Gemeinschaftseinrichtungen, wie Toiletten, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.
  6. Die Sperrzeit für das Gaststättengewerbe sowie für öffentliche Vergnügungsstätten mit Ausnahme der Spielhallen wird auf 23.00 Uhr festgesetzt.
  7. In Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen; Werkstätten, anderer Leistungsanbieter, Tagesförderstätten und Tagesstätten für Menschen mit Behinderungen und Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen gilt die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch für das dort tätige Personal (z. B. Pflegekräfte und Reinigungspersonal) sowie für die Besucher.
  8. Plexiglas-Kinnvisiere, die lediglich Teile des Gesichtes (Mund) bedecken gelten nicht als Mund-Nase-Bedeckung. Wenn ein Gesichtsvisier genutzt wird, dann ausschließlich solche, die das gesamte Gesichtsfeld adäquat bedecken (also auch unten und an den Seiten). Es gilt die Empfehlung, auf eine Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) zurückzugreifen.

Diese Maßnahmen gelten vorerst bis zum 31. Oktober 2020, 24.00 Uhr. Eine Verlängerung bleibt vorbehalten.


Das Land Hessen hat gleichzeitig neue Corona-Regelungen erlassen, welche bis zum 31. Januar 2021 gelten. Aktuell gelten für Kelkheim jedoch die spezielleren Regelungen, die oben aufgeführt sind.
  • private Feiern außerhalb der eigenen Wohnung: max. 50 Personen
  • private Feiern in privaten Räumen: Empfehlung von max. 25 Personen
  • öffentliche Veranstaltungen: max. 250 Menschen und Hygienekonzept
  • Die bisherige 3 qm Regel entfällt für Gastronomie, Veranstaltungen, Kulturangebote, Geschäfte und Schwimmbäder. Es gelten die AHA-Regeln.
  • Für Clubs und Tanzlokale gelten künftig die gleichen Regeln wie für die Gastronomie. Es gilt ein absolutes Tanzverbot.
  • Auf Märkten mit gastronomischem Angebot gelten die gleichen Anforderungen wie in Gaststätten (AHA-Regeln, Kontaktnachverfolgung, Mund-Nasen-Schutz für Kellnerinnen und Kellner).
  • Falsche Angaben auf Kontaktnachverfolgungslisten sind mit einem Bußgeld belegt. Um die Plausibilität zu prüfen, darf die Vorlage des Personalausweises verlangt werden.
  • Körpernahe Dienstleistungen müssen Listen zur Kontaktnachverfolgung führen.
  • Mund-Nasen-Schutz gilt zukünftig auch in Wahlkabinen und an Bahnsteigen und Haltestellen
  • In der Schule darf fürs Essen und Trinken der Mund-Nasen-Schutz auf dem Schulhof abgenommen werden.
  • Die Reisebestimmungen und das Beherbungsverbot gelten weiterhin wie vorher.

Die Landesregierung hat folgende Lockerungen beschlossen. Diese sind:

Ab 4. Mai 2020:
  • Auch die Teilnahme an Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen ist unter Auflagen wieder möglich, entsprechend den Regelungen für Gottesdienste.
  • Spielplätze
  • Ausstellungen, Schlösser und Gedenkstätten
  • Tierparks, Zoos und Botanische Gärten
  • Hundesalons und Hundeschulen
  • Copyshops
  • Fahrschulen (nur für Berufskraftfahrer)
  • Musikschulen und Privatunterricht (als Einzelunterricht) und in Kleingruppen von bis zu fünf Personen
  • auch medizinische Eingriffe und Operationen, die bisher untersagt waren, sind nun wieder erlaubt

Dienstleistungen und Handel ab dem 9. Mai 2020
  • Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen etc. dürfen bereits seit 4. Mai 2020 wieder öffnen

Hochschulen ab dem 9. Mai 2020
  • Hochschulen entscheiden im Rahmen ihrer Selbstverwaltung über ihre Öffnung
  • Präsenzveranstaltungen sind ab diesem Zeitpunkt grundsätzlich wieder möglich, gleichzeitig sollten Online-Angebote weiterhin genutzt werden

Sport und Freizeit ab dem 9. Mai 2020
  • erlaubt wird Spitzen- und Profisport mit Hygienekonzept
  • Indoorspielplätze, Kletter- und Turnhallen, Kegelbahnen, Bowling, Squash können öffnen / sind erlaubt
  • ab 15. Mai 2020: Fitnessstudios

Theater, Museen, Kultureinrichtungen ab dem 9. Mai 2020
  • Theater, Opern- und Konzerthäuser sowie weitere Kultureinrichtungen dürfen öffnen
  • ausgenommen: Veranstaltungen und Konzerte, bei denen Abstandsregeln realistischerweise nicht eingehalten werden können

Gastronomie und Tourismus ab dem 15. Mai 2020
  • Restaurants, Gaststätten, Cafés, Biergärten, Casinos, Spielhallen und Wettbüros unter Beachtung von Abstandsregeln und Hygienekonzepten
  • Pensionen, Hotels, Privatzimmer zu touristischen Zwecken
  • Vermietung und Benutzung von Ferienwohnungen und Campingplätzen
  • Freizeitparks mit umfassendem Hygienekonzept

Lockerungen in der Gastronomie ab dem 28. Mai 2020
  • Die 5-qm-Regelung zur Berechnung der maximalen Gästezahl fällt weg
  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Gästen muss weiterhin eingehalten werden

Weitere Anpassungen ab dem 28. Mai 2020
  • Zu einem Übernachtungsbetrieb gehörende Sauna-, Schimm- und Wellnessbereiche dürfen wieder genutzt werden - jedoch ausschließlich von Übernachtungsgästen
  • Bewohnerinnen und Bewohner von stationären Jugendhilfeeinrichtungen dürfen ab sofort wieder Besuch empfangen

Lockerungen der Kontakt- und Betriebsbeschränkungen und Veranstaltungen ab dem 6. Juli 2020
  • Begrenzung auf einen engen privaten Kreis bei Treffen im häuslichen Bereich entfällt, die Empfehlungen zur Kontaktbeschränkung und zum Mindestabstand bestehen weiterhin
  • Mindestabstand von 1,5 Metern in Geschäften, Gottesdiensten, Kultureinrichtungen, Veranstaltungsräumen und Gaststätten
  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit Zuschauerplätzen sollen die Sitzplätze personalisiert vergeben werden. Das gilt nicht für Tischgesellschaften.
  • Vereins- und Versammlungsräume können wieder genutzt werden.
  • Das Grillen und Picknicken in der Öffentlichkeit ist grundsätzlich wieder erlaubt.
  • Veranstaltungen mit mehr als 250 Besucherinnen und Besuchern müssen weiterhin vom Gesundheitsamt genehmigt werden.
  • Öffentliche Tanzveranstaltungen bleiben verboten.

Regelungen für den Wettkampf- und Trainingssport ab dem 11. Juni 2020
  • Kontaktsport mit bis zu 10 Personen wieder möglich
  • Wettkampfbetrieb im Amateurbereich unter Wahrung der Kontaktbeschränkungen wieder möglich
  • Training und Wettbewerb unter Einhaltung von Hygieneregeln in Sportarten mit eingeschränkter Teilnehmerzahl (Tennis, Basketball, Tischtennis, Reite u.v.m.) wieder möglich

Öffnung der Schwimmbäder und Saunen ab dem 15. Juni 2020
  • Öffnung von Schwimmbädern und Badeanstalten an Gewässern unter Hygieneauflagen für den Publikumsverkehr
  • Öffnung von Saunen und Saunabereichen unter den gleichen Bedingungen

Neue Regelungen für Schulen ab dem 22. Juni 2020
  • täglicher Präsenzunterricht für Grundschulen und Grundstufen der Förderschulen
  • Vorgaben zu Mindestabstand und Gruppengröße gelten nicht, stattdesssen feste Räume und Lerngruppen
  • keine Freistellung mehr für Lehrkräfte über 60 Jahre ohne ärztliches Attest

Besuche in Senioren- und Pflegeeinrichtungen ab dem 22. Juni 2020
  • Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeeinrichtungen dürfen drei Besuche pro Woche von einer Person erhalten.
  • Menschen mit Behinderung in einer stationären Einrichtung können von einer Person pro Tag besucht werden.
  • Teilstationäre Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen für Menschen mit Behinderungen werden wieder geöffnet.
  • Seniorenbegegenungsstätten können wieder öffnen. Veranstaltungen können unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln (insb. kein gemeinsames Singen) mit bis zu 100 Personen stattfinden.
Geschäfte und Veranstaltungen ab dem 22. Juni 2020
  • Die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung und zur Einhaltung des Mindestabstands bleibt bestehen.
  • Die pandemiebegründete Möglichkeit, Geschäfte an Sonntagen zu öffnen, wird aufgehoben.
  • Die Teilnehmerzahl für Veranstaltungen wird auf 250 erhöht. Voraussetzungen bleiben ausreichend Fläche pro Person, die Erfassung der Teilnehmenden und ein Hygienekonzept.
Regelungen für Kitas ab dem 6. Juli 2020
  • ab 6. Juli 2020: Regelbetrieb; Betreuungsverbot für Kinder mit Krankheitssymptomen und Kinder, die Kontakt mit infizierten Personen hatten; Lockerung des Fachkraftschlüssels möglich
Krankenhäuser, Rehakliniken und Behinderteneinrichtungen ab dem 15. Juli 2020
  • Besuche in Rehakliniken sind uneingeschränkt möglich.
  • In Krankenhäusern darf der Patient oder die Patientin in den ersten sechs Tagen insgesamt zwei Besuche empfangen (pro Besuch max. zwei Personen). Ab dem 7. Tag darf täglich Besuch von max. zwei Personen empfangen werden.
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung dürfen von allen Besucherinnen und Besuchern betreten werden, sofern sie gesund sind und keinen Kontakt zu COVID-Patienten hatten.
Lockerungen für den Mannschaftssport beschlossen ab dem 1. August 2020
  • Mannschaftssportarten wieder uneingeschränkt möglich
  • Spielbetrieb in den Ligen des Hessischen Fußball-Verbands beginnt am 5./6. September
  • Test- und Vorbereitungsspiele sind im Breiten- und Freizeitsport wieder möglich
Kostenlose Corona-Test für Lehrkräfte an Schulen ab dem 10. August 2020
  • Tests für Lehrkräfte (auch im Vorbereitungsdienst) & sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Tests stehen alle 14 Tage zur Verfügung (auch ohne Symptome)
  • die Tests sind freiwillig
Weitere Regeln im Umgang mit Corona ab dem 15. August 2020
  • Außerhalb des Unterrichts muss in der Schule ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden
  • Auch mit Schnupfen und ohne weitere Krankheitszeichen können Kinder Kita und Schule besuchen
  • Weihnachtsmärkte dürfen stattfinden. Aber es darf nur in abgesperrten Bereiche gegessen und getrunken werden. Einzelne Kinderkarussels dürfen fahren.
  • Im ÖPNV wird das Nichttragen einer Mund-Nasen-Bedeckung direkt mit einer Geldbuße belegt. Es wird zuvor keine Ermahnung bzw. Aufforderung mehr erfolgen.
  • In Restaurants und Lokalen dürfen wieder Pfeffer- und Salzstreuer auf den Tischen stehen.
  • Besucherinnen und Besucher von Spielhallen und Casions müssen - anders als das Personal - keine Mund-Nasen-Bedeckung mehr tragen.

Lockerungen für Musik- und Sportunterricht beschlossen ab dem 17. August 2020
  • Sportunterricht findet unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen in allen Jahrgangsstufen und Schulformen wieder statt
  • Verwendung der Corona-App wird empfohlen
  • Musikunterricht ist unter Auflagen wieder möglich. Gemeinsames Singen nur im Freien.
Weitere Informationen finden Sie unter:

Maskenpflicht in Hessen
In Hessen ist das Tragen von Alltagsmasken im öffentlichen Nahverkehr (z.B. Bus, Bahn), Taxen, Schiffen, Verkehrsflugzeugen, in Geschäften, in Ladenstraßen, in überdachten Einkaufszentren, in Bahnhöfen sowie auf Flughäfen Pflicht.

Hier eine Auflistung der Kelkheimer Schneidereien, die einen selbstgenähten Mundschutz anbieten:

Kelkheim-Mitte

Änderungsschneiderei Eren, Frankfurter Straße 2a, 0176 45754911
Änderungsschneiderei Muhsin, Hauptstraße 10, 0176 96925725
Änderungsschneiderei Yildirim, Frankfurter Str. 64, 06195 724437
Textilreinigung, Mittelweg 8, 06195 9694785

Kelkheim-Münster
Schneideratelier Seda Özgenis, Frankfurter Straße 126, 06195 9878818
Änderungsschneiderei Yildirim, Frankfurter Str. 141, 06195 724437

Kelkheim-Fischbach
Lorins Lotto Toto, Kelkheimer Straße 5, 06195 9850787


Förderprogramm zur "Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit"
Das Land Hessen startet jetzt mit einem neuen Förderprogramm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für die hessische Vereins- und Kulturlandschaft abzufedern. Antragsberechtigt sind alle gemeinnützigen Vereine. Je nach Situation des einzelnen Vereins kann dieser bis zu 10.000 Euro finanzielle Unterstützung beantragen.

Informationen zu der Förderung für Vereine und das Antragsformular finden Sie unter:
https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/foerderprogramm-zur-weiterfuehrung-der-vereins-und-kulturarbeit

Bußgelder für Verstöße gegen das Kontaktverbot beschlossen
Das Land Hessen hat festgelegt, welche Verstöße gegen die Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus künftig als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden können. Um eine landesweit einheitliche Praxis sicherzustellen, wurden den Behörden zugleich Regelsätze für die einzelnen Bußgeldtatbestände vorgegeben.
Genauere Informationen zu den Tatbeständen und der Höhe der Bußgelder finden hier.


Aktuelle Zahlen zum Coronavirus im Main-Taunus-Kreis
Die aktuellen Zahlen der Corona-Fälle im Main-Taunus-Kreis können Sie auf der Homepage des Main Taunus-Kreises einsehen: https://www.mtk.org/Aktuelles-8727.htm


Aktuelle Informationen des Landes Hessen und der Bundesregierung finden Sie hier in leichter Sprache, sowie in verschiedenen weiteren Sprachen.
Unter diesem Link finden Sie zudem ein Grafik-Paket mit aktuellen mehrsprachigen Informationen zum Coronavirus der Bundesregierung zum Download zur weiteren Verwendung. Weiterhin finden Sie auf der Website der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Staatsministerin Widmann-Mauz, aktuelle mehrsprachige Informationen und Verlinkungen zu unseren Kanäle bei Twitter (@IntegrationBund) und Instagram (@integrationsbeauftragte): www.integrationsbeauftragte.de/corona-virus


Informations-Hotline "Corona"
Die hessischen Gesundheitsbehörden haben für besorgte Bürger eine landesweite Hotline für Informationen eingerichtet: Unter 0800 5554666 sind Experten montags bis freitags von 08.00 bis 20.00 Uhr erreichbar.

Wenn Sie den Verdacht haben, am Corona-Virus erkrankt zu sein, wenden Sie sich unbedingt telefonisch an Ihren Hausarzt – besonders, wenn bei Ihnen konkrete Krankheitssymptome auftreten. Außerhalb der Sprechzeiten können Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 telefonisch kontaktieren


Ambulante Schwerpunktpraxis für Corona-Verdachtsfälle ab dem 2. April 2020
Im Main-Taunus-Kreis gibt es ab dem 2. April 2020 eine sogenannte Ambulante Schwerpunktpraxis für Corona-Verdachtsfälle der Kassenärztlichen Vereinigung (KV).  Zuallererst wenden Sie sich bitte aber trotzdem an Ihren Hausarzt oder, wenn Sie keinen Hausarzt haben an das Gesundheitsamt unter Telefon 06192 115. Diese würden Sie gegebenenfalls an die Schwerpunktpraxis verweisen. Bitte gehen Sie nicht ohne vorherige Terminvereinbarung dorthin! Denn vorab wird geklärt, ob Ihre Krankheitssymptome für eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus sprechen.

Coronavirus: Informationen für Gewerbetreibende
Die Coronavirus-Pandemie stellt Selbständige, Gewerbetreibende, Gastronomen, Handwerker und viele weitere Akteure des Wirtschaftslebens vor außerordentliche Herausforderungen.

Seit gestern (30.03.2020) können Unternehmen ihre Corona-Soforthilfe-Anträge stellen. Die Soforthilfe für Freiberufler und Kleinunternehmer beläuft sich auf bis zu 10.000 Euro, bei bis zu zehn Beschäftigten auf bis zu 20.000 Euro und bei Unternehmen bis 50 Personen auf bis zu 30.000 Euro. Das Land Hessen hat ein Online-Antragsformular auf ihre Seite gestellt.
Hier ist der Link dazu:
https://portal-civ-cor.ekom21.de/civ-cor.public/start.html?oe=00.00.RPKS.CH.SH&mode=cc&cc_key=Coronahilfe

Es empfiehlt sich auch, die „Ausfüllhilfe des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen“ durchzulesen. Hier der Link dazu:
https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe


Bund und Land haben über ihre Förderbanken außerdem kurzfristige Liquiditätshilfen aufgelegt oder ausgeweitet:

WI-Bank: https://www.wibank.de/wibank/corona

KfW: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html


Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten

des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen:
https://wirtschaft.hessen.de/presse/pressemitteilung/coronahilfen-fuer-unternehmen

des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie:
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html#id1694894

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Kelkheim (Taunus) steht auch in der Krise als verlässlicher Partner an Ihrer Seite:

Ansprechpartnerin
Christine Michel
Telefon: 06195 803116
Fax: 06195 803133


Auch die Rentenversicherung hilft Selbständigen in der Corona-Krise
Selbständige, die in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig sind und durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten, können auf Antrag ihre Beitragszahlung bis 31. Oktober 2020 aussetzen. Dies gilt auch für Beiträge, die aufgrund einer Stundungsvereinbarung in Raten gezahlt werden.

Betroffene können sich unter Hinweis auf die Corona-Pandemie formlos an ihren Rentenversicherungsträger wenden und eine Aussetzung der laufenden Beitragszahlung beantragen. Die Rentenversicherung wird zu einem späteren Zeitpunkt eine rückwirkende Überprüfung des Versicherungsverhältnisses vornehmen und die Höhe der Beiträge den tatsächlichen Verhältnissen anpassen. Der Zeitpunkt der Überprüfung wird den Betroffenen vorab mitgeteilt.

Selbständige, die von der Möglichkeit, die Beitragszahlung auszusetzen, Gebrauch machen möchten, erreichen die Deutsche Rentenversicherung derzeit schriftlich, telefonisch oder auf elektronischem Weg. Das kostenfreie Service-Telefon der Rentenversicherung steht unter der Nummer 0800 1000 4800 zur Verfügung. Aktuell ist hier mit einem erhöhten Anrufaufkommen und längeren Wartezeiten zu rechnen. Über die Online-Dienste unter www.deutsche-rentenversicherung.de ist die Rentenversicherung rund um die Uhr erreichbar.

Grundlegende Informationen zur Versicherungspflicht und Beitragszahlung von Selbständigen in der gesetzlichen Rentenversicherung enthält die Broschüre „Selbständig – Wie die Rentenversicherung Sie schützt“. Sie kann am Service-Telefon bestellt oder im Internet unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/national/selbstaendig_wie_rv_schuetzt_aktuell.html


Durch häusliche Nähe können Konflikte eskalieren - die Konflikt-Hotline hilft
Familien, ganz besonders aber auch Alleinerziehende, stehen unter großem Druck. Sie leben und arbeiten im Homeoffice und betreuen nebenbei die Kinder. Eventuell sind noch Eltern aus der Ferne zu unterstützen. Dadurch kann ein höherer Stressfaktor entstehen. Gleichzeitig machen sich viele Menschen Sorgen um ihre wirtschaftliche Zukunft. Dieser Druck kann schnell zu viel werden, die Geduld ist begrenzter und Menschen reagieren emotionaler. Fast alles, was vorher zum Stressabbau beitrug, ist zudem gerade nicht mehr möglich. Gemeinsam Sport treiben, musizieren, Freunde treffen - das alles fällt weg.

Wer dringend Unterstützung braucht, bevor sich die eigene Hilflosigkeit im Konflikt entlädt oder die Situation zu Hause eskaliert, findet sie bei der Konflikt-Hotline des Bundesverbandes MEDIATION.

Unter der kostenfreien Nummer 0800 2473676 erreichen Menschen im Konflikt sehr gut ausgebildete Mediator*innen, die geschult sind im Umgang mit belastenden Situationen. Die kostenfreie Hotline ist täglich von 09.00 bis 20.00 Uhr besetzt.

Auf der Homepage des Bundesverbandes MEDIATION e.V. unter: https://www.bmev.de/ finden Sie zusätzlich ausgebildete Mediator*innen auch in Ihrer Nähe. Suchen Sie das Gespräch. Die Mediatorinnen und Mediatoren des Bundesverbandes helfen Ihnen sehr gerne.
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