Das Gagernhaus


Das Gagernhaus
Von dem Gutshof der Freiherren von Gagern sind nur noch zwei Gebäude erhalten. Teile des Wohnhauses der Familie Schrodt gehörten ebenso dazu, wie das wohl vor 1830 im klassizistischen Stil errichtete Gesindehaus nahe der alten Martinskirche, die allerdings nie zum Hofgut gehörte. Nach der Aufteilung des Hofgutees 1913/14 befand es sich in bürgerlichem Besitz. Seit 1954 ist es Pfarrhaus der Kath. Pfarrgemeinde St. Martin. Das Kulturdenkmal wurde 1974 erneuert. 1980 wurde anlässlich des 100. Todestages Heinrich von Gagerns eine Gedenktafel aus Bronze angebracht, die auf die vier bedeutenden Mitglieder der Familie von Gagern und ihr Wirken für ein einiges und freies Deutschland hinweist. An der östlichen Giebelseite ist das Büffelgehörn zu sehen, das General Friedrich von Gagern 1845 als Geschenk von einem Fürsten in niederländisch Ostindien erhalten hatte.