Gleichstellungsbeauftragte in Kelkheim (Taunus)

Im Grundgesetz Art. 3 Abs. 2 ist geregelt, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

Ergänzend dazu wurde vor 20 Jahren das Hessische Gleichberechtigungsgesetz verabschiedet. Ziel dieses Gesetzes ist, die Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen sowohl im privaten und familiären Bereich, als auch in der Politik, der Wirtschaft und der Wissenschaft sowie in den Medien zur fördern.


Die Erreichung dieses Zieles ist ein Verfassungsauftrag, zu dem sich die Städte und Gemeinden verpflichtet fühlen. Denn trotz der rechtlichen Gleichstellung sind Frauen auch heute noch in vielen gesellschaftlichen Bereichen benachteiligt.

  • Frauen tragen noch immer die Hauptverantwortung und die Belastungen von Kindererziehung und Hausarbeit.
  • Frauen bekommen weniger Ausbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten.
  • Frauen sind in wichtigen gesellschaftlichen Funktionen und Entscheidungsgremien unterrepräsentiert.
  • Stärker von Arbeitslosigkeit betroffen sind Frauen.

Die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten ist essenziell, um die in dem Hessischen Gleich- berechtigungsgesetz festgeschriebenen Regelungen mit Leben zu füllen. Die Gleichstellungsbeauftragte versteht sich als Interessenvertretung für alle Frauen. Aber auch männliche Arbeitnehmer sollen ermutigt werden, Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wie zum Beispiel Teilzeitbeschäftigung oder flexible Arbeitszeitmodelle, in Anspruch zu nehmen.  

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kelkheim (Taunus) bietet Unterstützung, Rat und Hilfe an. Viele Informationen zu Weiterbildungsmöglichkeiten, Hilfe bei häuslicher Gewalt oder auch für Männer mit Gewaltproblemen finden Sie in den folgenden Downloads.


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