Was erledige ich wo?

Bezeichnung:
Zuerkennung der fachlichen Eignung als Ausbilder / Ausbilderin von Steuerfachangestellten
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Nach der vom Bundesministerium der Finanzen gem. § 30 Abs. 4 Nr. 3 Berufsbildungsgesetz (BBiG) erlassenen „Verordnung über die fachliche Eignung für die Berufsausbildung der Fachangestellten im Bereich der Steuerberatung“ vom 07.09.2005 besitzt die für die Ausbildung der Steuerfachangestellten erforderliche fachliche Eignung, wer als Wirtschaftsprüfer/in, vereidigte/r Buchprüfer/in, Steuerberater/in oder Steuerbevollmächtigte/r bestellt ist.

In Ausnahmefällen kann Personen, die die für die Vermittlung der Ausbildungsinhalte von Steuerfachangestellten erforderlichen beruflichen, berufs- und arbeitspädagogischen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen, eine fachliche Eignung widerruflich zuerkannt werden.
 

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuerkennung erfolgt durch die Steuerberaterkammer Hessen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Antrag auf Zuerkennung der fachlichen Eignung nach § 30 Abs. 6 BBiG. Der Antrag ist in Textform bei der Steuerberaterkammer Hessen zu erstellen. Mit dem Antrag sollten Unterlagen (Lebenslauf, Fachanwaltsurkunde etc.) vorgelegt werden, aus denen ersichtlich ist, dass der Bewerber aufgrund der Einrichtung, Organisation und Schwerpunktbildung seiner Kanzlei eine ordnungsgemäße Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellten gewährleisten kann.

Welche Gebühren fallen an?

Für die Prüfung von Anträgen und die Entscheidung werden keine Gebühren erhoben.

Rechtsgrundlage

Rechtsbehelf

Gegen den ablehnenden Bescheid kann beim zuständigen Verwaltungsgericht Klage erhoben werden.

Bemerkungen

Bisher wurden im Zuständigkeitsbereich der Steuerberaterkammer Hessen ausschließlich Rechtsanwälten, insbesondere Fachanwälten für Steuerrecht, die fachliche Eignung zur Ausbildung im Ausbildungsberuf Steuerfachangestellte/r widerruflich zuerkannt.