Rettershof - Kelkheims Juwel


Der Rettershof - Kelkheims Juwel
Umgeben von Wald, Wiesen und Feldern liegt der Rettershof nahe Kelkheim-Fischbach in der Talaue des Retterser Baches.

Das kulturhistorisch bedeutende Ensemble ist im alleinigen Eigentum der Stadt Kelkheim (Taunus) und lockt mit dem Schloss im Tudor-Stil sowie dem Hofgut jährlich tausende von Besucherinnen und Besuchern an.

Die neue Reithalle mit modernsten Anlagen und die gepflegte Gastronomie vervollständigen das reizvolle Angebot.

Mit seinem einzigartigen Ambiente erfreut sich der Rettershof zu jeder Jahreszeit großer Beliebtheit.
Das Hofgut

Hofgut

Von den alten Klostergebäuden ist heute kaum mehr etwas vorhanden. Die einzigen sichtbaren Zeugnisse sind Bruchstücke einiger Architekturteile aus Basaltschlacke. Diese sind in die Umfassungsmauer der einstigen Dungstätte in der Mitte des Hofes eingemauert.

Vielleicht stammen auch ein Teil der dicken Grundmauern und ein Kellergewölbe noch aus der Klosterzeit. Der Grundriss des Klosters ist seit Jahrhunderten unverändert. An der Südseite steht das Wohnhaus, davor liegt ein Garten.

Auf der östlichen Seite folgt auf ein Backhaus ...
Rettershof Kelkheim
Geschichte zum Rettershof

Ein besonderes Juwel in Kelkheim (Taunus) ist der Rettershof, idyllisch inmitten von Wald, Wiesen und Feldern zwischen Fischbach und Schneidhain im Talgrund des Retterser Baches gelegen.

Der Hof ging aus einem im Jahr 1146 gegründeten Prämonstratenserklosters mit Mönchen und Nonnen hervor. Seit etwa 1200 war es ein reines Frauenkloster. Die meisten Nonnen waren Töchter aus dem so genannten niederen Adel, die sich hier der Seelsorge, der Krankenpflege und der Armenfürsorge widmeten. Im Jahre 1559 kam es zur Aufhebung...
Felix und Hertha von Rettershof 1947
Chronologische Zeitleiste
Die Geschichte des Rettershofs - "Vom Kloster zu Kelkheims Juwel"
 
1146
Die Stiftung des Prämonstratenserklosters Retters durch den Grafen Gerhard von Nürings (ehem. Burg bei Falkenstein) wird bestätigt. Retters (in reteresse, nach einem Personennamen Rather) erstmals urkundlich erwähnt.

1190-1360
Blütezeit des Klosters.

um 1200
Das Doppelkloster mit Mönchen und Nonnen wird reines Nonnenkloster. Es dient vor allem der standesgemäßen Versorgung unverheirateter...


Das Schlosshotel

Schlosshotel

Das 1884/85 von Frederik Rodewald erbaute Schloss (das Baujahr 1885 befindet sich auf einem wappenartig gestalteten Stein über dem nördlichen Eingang) wurde 1983 auf Grund seiner künstlerischen und geschichtlichen Bedeutung als kulturdenkmal in das Denkmalbuch des Landes Hessen aufgenommen.

Dem in seiner Art im Main-Taunus-Kreis einmaligen...
Gaststätte "Zum fröhlichen Landmann"

Zum fröhlichen Landmann

Die Familie von Richter-Rettershof erbaute 1938 jenseits des Teiches im Wald das Cafe "Zum fröhlichen Landmann" . Dort konnten sie die Produkte des Gutsbetriebes - Milch, Eier, Fleisch und Obst - besser verwerten...